Glioblastom-Tag 2021

Bereits zum zweiten Mal fand am 17. Juli 2021 unser jährliches digitales Event zum Glioblastom-Tag statt. Im Rahmen von Interviews, Impulsvorträgen und Paneldiskussionen wurden wichtige Themen wie die Zukunft der Glioblastom-Behandlung, Nebenwirkungen der Therapie, die digitale Gesundheitsversorgung und bürokratische Herausforderungen besprochen. Wie auch schon im letzten Jahr lag der Schwerpunkt darauf, die Nähe zwischen Expert*innen, Patient*innen und Angehörigen zu ermöglichen. Alle Teilnehmenden hatten während der gesamten Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen direkt an die Referent*innen zu stellen. 

Begrüßung

Am 17.07. fand zum zweiten Mal der Glioblastom-Tag statt. In der Begrüßung sprechen die Vorsitzenden des Deutschen Innovationsbündnis Krebs & Gehirn e.V. (DIK&G), Prof. Dr. Martin Glas und Prof. Dr. Frank Giordano, sowie Jochen Kröhne von yeswecan!cer mit Moderatorin Julia Josten über die bisherigen Erfolge und das bevorstehende Programm.

Diagnose Glioblastom

Was kommt auf mich zu?

In Kurzvorträgen erläutern Prof. Dr. Peter Vajkoczy, Dr. Friederike Schmidt-Graf und Prof. Dr. Frank Giordano die gängigsten Behandlungsmethoden, die nach der Diagnose auf Glioblastom-Patient*innen zukommen: Operation, Chemotherapie und Bestrahlung.

Nebenwirkungen

Was jetzt?

Laurèl Rauschenbach und Dr. Sied Kebir sprechen in ihren Impulsvorträgen über mögliche Nebenwirkungen der Operation und der Chemotherapie bei Glioblastom-Erkrankungen, und geben Einblicke, wie damit umgegangen werden kann.

Digitale Gesundheitsversorgung

Was bringt es mir?

In einer Diskussionsrunde sprechen Prof. Dr. Martin Glas und Prof. Dr. Frank Giordano sowie Jochen Kröhne und Julia Hagen vom health innovation hub des Bundesgesundheitsministeriums über Fortschritte, Risiken und zukünftige Möglichkeiten der digitalen Gesundheitsversorgung speziell für Hirntumorpatient*innen.

Psychoonkologie kurz erklärt

Was die Psychoonkologie leisten kann und wo Betroffene Unterstützung finden

Dr. Prisca Bauer und Claudia Reuthlinger erläutern, wieso die psychoonkologische Begleitung von Glioblastom-Patient*innen sinnvoll ist und welche Unterstützung Betroffene erwarten können.

Bürokratie-Dschungel I

Fragen und Antworten zu Frühverrentung & Erwerbsminderungsrente

In einem Kurzvortrag klärt Peter Wolff Sozialverbands VdK Bayern e.V. über Frühverrentung und Erwerbsminderungsrente auf.

Bürokratie-Dschungel II

Fragen und Antworten zu Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht

Prof. Dr. Stefan Lorenzl veranschaulicht in seinem Kurzvortrag, worin die rechtlichen Unterschiede zwischen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht bestehen und wie wichtig diese Dokumente aus Patientensicht sind.

Bürokratie-Dschungel III

Fragen und Antworten zum Weg aus der Klinik in die Reha

Moderatorin Susanne Reimann spricht mit Cindy Stoklossa über die zentralen bürokratischen Hürden bei Reha-Aufenthalten und wie der Sozialdienst in Kliniken Glioblastom-Patient*innen dabei unterstützt, diese zu bewältigen.

Bürokratie-Dschungel IV

Fragen und Antworten zum Thema Krebs in der Familie – wie sage ich es allen Angehörigen?

Martina Hagspiel von Kurvenkratzer gibt Betroffenen Tipps, wie sie gegenüber Angehörigen und im gesamten sozialen Umfeld bestmöglich mit ihrer Krebsdiagnose umgehen und über diese sprechen können.

Die Zukunft der Glioblastom-Behandlung

Neue Therapieansätze und Studien

Dr. Christian Freyschlag, Dr. Andreas Hottinger und Dr. Tadeja Urbanic-Purkart in einer Diskussionsrunde über neue Therapieansätze für die Behandlung von Glioblastomen, die Relevanz von Studien und wie Betroffene daran teilnehmen können.

TTFields

Wo stehen wir bei dieser Behandlungsmethode?

Prof. Dr. Roger Stupp klärt in seinem Kurzvortrag über die Fortschritte und Möglichkeiten der Behandlungsmethode TTFields auf.

Mündige Patient*innen

Patient Empowerment in der Praxis

In einer Diskussionsrunde spricht Prof. Dr. Michael Sabel mit Carsten Witte von Jung und Krebs und dem Glioblastom-Patienten Christian Erhard darüber, wie sie ihren Behandlungsweg gemeinsam mit den behandelnden Ärzt*innen mitgestalten und selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umgehen können.