Leben mit Glioblastom

3 Fragen an Hauke & Nadja

Was waren für Dich die ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmt?

Hauke: Die ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmt waren so massive Kopfschmerzen, wie ich sie in meinem ganzen Leben noch nicht hatte. Das war unbeschreiblich. Es hat nichts geholfen, keine Kopfschmerztabletten, keine Schmerztropfen – gar nichts. Dazu kam, dass ich noch Augenprobleme hatte – ich konnte auf einmal die Bilder nicht mehr einheitlich sehen, die waren im Prinzip überlappend.

Habt Ihr einen Tipp für andere Betroffene?

Hauke und Nadja: Unser Tipp ist, weiter zu machen, so gut es geht. Positiv weiter zu machen und versuchen, sich nicht die ganze Zeit mit der Krankheit auseinander zu setzten und sich damit zu beschäftigen hat uns tatsächlich geholfen. Das ist auch was wir uns häufig gesagt haben, also dass dies ein echt guter Weg ist. Je mehr man über die Krankheit nachdenkt und sich damit beschäftigt, desto negativer wird das Ganze.

Was gibt Euch Kraft?

Hauke: Einfach versuchen zu genießen. Die schönen und einfachen Dinge im Leben zu genießen. Das gibt mir Kraft. Dann natürlich auf die Familie und Freunde – Freunde geben mir viel Kraft.